
Jazzkantine Hell`S Kitchen - Es ist ein von den Titeln und Interpretten aufgenommenes CD-Album! Leider lässt die Ton Qualität sehr zu Wünschen übrig, leider!
Die Luft ist draussen - Schon der Ansatz dieses Albums - Rock Klassiker im ,Jazz /Easy Listening Gewand zu präsentieren - macht es einem alten eingeschworenen Jazzkantine Fan schwer, denn das war ja alles in den letzten 10 Jahren schon mal da. ,Smoke On The Water gibt s von Senor Coconut und ,I Was Made For Loving You von Hans Platzgumer s `Queen of Japan , zwar beide im Elektronik Kontext, aber auch `entschärft . Mike Flower s Pop waren da glaub ich die ersten die damals aktuelle songs in einem jazzig-loungigen Kontext präsentierten, und dann gibt s da ja auch noch ,Rock Swings von Paul Anka etc.. Herbie Hancock hat es damals mit ,The New Standards richtig gemacht und ein herrlich altmodisches und exzellent gespieltes Cover Jazz-Album von Rock und Pop Songs aufgenommen.Nach ,Futter für die Seele , ,Die Jazzkantine tanzt ist ,Hell s Kitchen jetzt schon das dritte Album des Jazz Funk Kollektiv s das kein neues, selbstkomponiertes Material bietet (und ,Unbegrenzt haltbar war auch nicht gerade eine Offenbarun), und da liegt der Eindruck nahe, daß halt hier endgültig die Luft draussen ist. Man merkt das auch daran, daß hier die Spielfreude und das Feuer von so legendären songs wie ,Das Jazzhaus , Boogaloo oder ,55555 nur mehr ganz selten aufblitzen, was umso ärgerlicher ist, weil man sich denkt: ,Walk This Way z. Bsp. als Jazz-song - ja könnte funktionieren, aber warum klingt das alles so kreuzlahm? Und es fehlen halt auch die erfrischenden eigenen Texte, die einen Großteil des Charmes der Kantine ausgemacht haben, denn jazzen konnten andere Bands ja auch immer zumindest gleich gut.Nein, das war nix, zurück zum Start und neue eigene songs schreiben Jungs, und vielleicht mal über einen neuen sound Nachdenken, ich geb die Hoffnung nicht auf, daß ihr wieder zur alten Form zurückfindet.
Bemüht! - ~Sehr schöne klangliche Stimmung, gute Musiker und sehr ordentliche Sänger, die aus sich herausgehen!Aber irgendwie hört sich das alles an, als würde jemand die Leine nicht ganz los lassen.Liegt es am zu großen Respekt vor den Originalen? Liegt es gar daran, dass die Auswahl der Originale nicht allzu inspiriert daherkommt, denn es sind die Rocksongs, die wir alle schon ewig und ständig immer wieder bei allen Gelegenheiten aufgebrüht bekommen, da geht einem schon beim Hören der Schwung aus. So gesehen muss man sogar großen Respekt vor den Musikern haben, dass sie sich noch ganz gut motivieren konnten...Wie auch immer, locker und elegant ist das nicht, sondern alle Beteiligten scheinen sich oder das Projekt viel zu ernst genommen zu haben. Das überträgt sich leider auf die Stimmung.Wo die Jazzkantine viel zu bemüht klingt und dabei verkrampft dem Werk Niveau einhauchen möchte, da wird sie z.B. mit Schmiss von Richard Cheese überrollt, der beim Zurücksehen ein breites Grinsen im Gesicht haben dürfte.Paul Anka hat übrigens ein zwar weniger jazziges, aber doch ähnliches Swing- und Bigbandalbum aufgenommen, mit bekannten Pop- und Rockstücken, Rock Swings. Das ist wirklich großartig. Professionell und trotzdem locker, sowie mit Respekt, aber auch der nötigen Distanz zu den Originalen.Solche Scheiben leiden immer unter dem Nachteil, dass man sich schneller satt hört, als bei neuen Kompositionen. Für dieses Album dürfte das aufgrund der Auswahl der Stücke besonders gelten, auch wenn das ganze klanglich nicht alltäglich und versiert umgesetzt ist.
Open mind for a different view... - Eine Jazz-Scheibe mit Cover-Versionen von 12 der größten Songs der Rockgeschichte???Entweder man geht damit total baden...,oder es kommt dabei eine der geilsten Scheiben des Jahres heraus.Jeder einzelne Track vermittelt eine völlig neue Seite dieser Klassiker,die dadurch fast zu eigenständigen Songs werden.Man merkt den Künstlern jederzeit an,daß sie mit Spaß bei der Sache sind (unterstelle ich mal ,-) ) und die Auswahl der Vocalists paßt wie die Faust aufs Auge.Als Fazit eine Scheibe,die auch nach Jahren sicherlich nicht im Plattenregal verstauben wird,und die man immer mal wieder gern hervorholt...,vorausgesetzt man hält es mit den Worten von James Hetfield: Open mind for a different view!...and nothing else matters!
Metal goes Jazz - macht Spass! - Die Höhepunkte: Paranoid als Groovemonster im Stile von Stretch s Why did you do it, Nothing else matters als Gänsehaut-Soulballade mit Xavier Naidoo, I was made for loving you als Barjazz - alles in allem ein spannend arrangiertes Album, das mir um einiges besser gefällt als vorangegangene Versuche von Paul Anka oder Pat Boone.